
Villa Tunari ist mein Geheimtipp für alle, die echtes Dschungel-Feeling erleben wollen, ohne tagelang unterwegs zu sein. Die Region Chapare liegt ca. 3-5 Stunden von Cochabamba entfernt (Bus häufig ~4h, je nach Verkehr und Route) – und plötzlich bist du mitten im tropischen Regenwald. Was mir hier besonders gefällt: Die Vielfalt. Du kannst morgens Rafting auf dem Fluss Espíritu Santo machen, mittags durch den Dschungel zippen (Ziplines!), nachmittags gerettete Tiere im Parque Machía besuchen und abends in natürlichen Flussbecken baden. Die Lodges hier sind einfach, aber gemütlich – oft mit Pool und Blick auf den Fluss. Ein wichtiger Hinweis: Es ist heiß und feucht hier. Pack leichte Kleidung und vor allem Mückenschutz ein. Aber genau das macht den Charme aus – du bist wirklich im Dschungel, nicht in einem sterilen Resort.
Zzgl. Sprit, Übernachtung & Verpflegung

Eine intensive Erkundung der Region Samaipata. Wir übernachten im charmanten Kolonialdorf und unternehmen von dort aus Ausflüge. Mögliche Ziele: - El Fuerte Ruinen - Wasserfälle (La Pajcha) - Nebelwald mit Riesenfarnen (Amboró Nationalpark Südseite) - Kondor-Beobachtung (Refugio los Volcanes) - Entspannen im Dorf Diese Tour ist flexibel gestaltbar, je nachdem wie viel Zeit und Energie du hast.

AFASI ist ein Ort, der mich jedes Mal berührt. Die Fundación AFASI rettet Wildtiere aus illegalem Handel, Haustierhaltung oder nach Waldbränden – und gibt ihnen hier ein neues Zuhause. Du triffst Pumas, Kapuzineraffen, Faultiere, Riesenschildkröten und viele andere Tiere, die ohne dieses Refugium nicht überlebt hätten. Die Tour beginnt mit einer Wanderung durch unberührten Wald – du entscheidest, ob 30 Minuten oder 2 Stunden. Mit etwas Glück siehst du freilebende Affen oder bunte Schmetterlinge. Danach besuchen wir das Auffanglager, wo ein Experte dir die Geschichten der geretteten Tiere erzählt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Liebe und Arbeit in diesem Projekt steckt. Ein wichtiger Hinweis: Der Eintritt (ca. 600 Bs pro Gruppe) ist eine Spende, die direkt in die Versorgung der Tiere fließt. Du unterstützt damit echten Artenschutz in Bolivien.

Die Chiquitania im Osten Boliviens ist eine Region, die viele Touristen übersehen – und genau das macht sie so besonders. Hier fährst du durch tropisches Tiefland, vorbei an historischen Jesuitenmissionen und spektakulären Naturlandschaften. Die Route beginnt in San José de Chiquitos, einer UNESCO-Weltkulturerbe-Mission mit beeindruckender Kolonialarchitektur. Weiter geht es nach Chochis, wo der "Torre de David" (Teufelszahn) über der Landschaft thront – ein massiver Felsen, der aus dem Nichts aufragt. In Roboré erwartet dich das "Paradies des Ostens": warme Flüsse, Wasserfälle und natürliche Thermalquellen (Aguas Calientes), perfekt zum Entspannen nach langen Fahrtagen. Ein Highlight ist die alte Eisenbahnstrecke – historische Brücken und Tunnel mitten im Dschungel, die an vergangene Zeiten erinnern. Optional kannst du bis Corumbá an der brasilianischen Grenze fahren, dem Tor zum Pantanal. Diese Tour ist für alle, die abseits der Touristenpfade unterwegs sein wollen.
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